{"id":132,"date":"2013-03-16T14:36:26","date_gmt":"2013-03-16T13:36:26","guid":{"rendered":"http:\/\/csr-praxis.de\/?page_id=132"},"modified":"2013-06-11T11:17:48","modified_gmt":"2013-06-11T10:17:48","slug":"csr-als-beruf","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/csr-praxis.de\/?page_id=132","title":{"rendered":"CSR als Beruf"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\"><strong>Jobmotor Nachhaltigkeit IX: Nachhaltigkeit im Management <\/strong><\/span><\/p>\n<p><strong>von Dr. Sabine te Heesen<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\">Nachhaltig ist inzwischen alles \u2013 zumindest, wenn man der Werbung glaubt. Nachhaltigkeit ist eines der beliebtesten Werbethemen, vom Joghurtbecher bis zum Autofahren. Aber ist dies die einzige Spur von Nachhaltigkeit im Management?<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p>\u201e<span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\">Corporate Social Responsibility\u201c (CSR) bezeichnet die Implementierung nachhaltiger Strukturen in Unternehmen bzw. im Management. H\u00e4ufig wird CSR auch als \u201eCR\u201c bezeichnet, als \u201eCorporate Responsibility\u201c. Viele Konzerne verwenden diese Bezeichnung, da das \u201esocial\u201c oft missverstanden wird als \u201esozial\u201c und nicht als \u201egesellschaftlich\u201c. CSR bedeutet aber nicht die caritative Verantwortung eines Unternehmens, sondern die Verantwortung f\u00fcr die gesellschaftlichen Auswirkungen des wirtschaftlichen Handelns in den Bereichen \u00d6konomie, \u00d6kologie und Soziales. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\"><strong>Globalisierung und Unternehmertum<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\"><strong><\/strong>In den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts entstand eine Neubewertung der globalen M\u00e4rkte. Aus der Brundtland-Kommission wurde die institutionell verankerte Forderung nach einer neuen Bewertung von Profiten laut. Denn die ungleiche Verteilung von Wohlstand in der Welt relativiert den Reichtum des Westens.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\">Hier steht das klassische Management aber seitdem und bis heute vor einer schwierigen Aufgabe: Wie ist eine gerechtere Verteilung des Wohlstands auf die unternehmerische Praxis anzuwenden? Diese globale Gewinn- und Verlustrechnung spielt die zentrale Rolle f\u00fcr die Arbeit derjenigen, die im Bereich CSR arbeiten. \u201eNachhaltigkeit bedeutet, die vollen Kosten seines Handelns in die aktuelle Berechnung des Wohlstands einzubeziehen, vor allem nicht soziale und \u00f6kologische Kosten in die Zukunft zu verschieben und andere daf\u00fcr bezahlen zu lassen.\u201c (Klaus T\u00f6pfer) Dieses Zitat macht deutlich, worum es geht \u2013 n\u00e4mlich um die zentrale Frage, was genau \u00f6kologische und soziale Kosten sind und wie sie gerecht verteilt werden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\"><strong>Die neue Berechnung des Wohlstands<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\">Bei den \u00f6kologischen Faktoren gelingt es vergleichsweise gut, die Auswirkungen unternehmerischen Handelns in Zahlen umzusetzen: Ein Meilenstein ist hier die Berechnung des CO<sub>2<\/sub>-Aussto\u00dfes. F\u00fcr nahezu alle relevanten Bereiche l\u00e4sst sich inzwischen der \u201ecarbon-footprint\u201c berechnen. Im Internet sind zahlreiche CO<sub>2<\/sub>-Rechner verf\u00fcgbar, beispielsweise der von atmosfair. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\">CO<sub>2<\/sub> ist eine eigene W\u00e4hrung geworden. Der Handel beispielsweise mit Emissions-Zertifikaten hat den Vorteil, dass \u00f6kologische Faktoren monet\u00e4r relevant geworden sind. Der Nachteil ist allerdings, dass man sich seine \u00f6kologisch reine Weste erkaufen kann und dass andere Aspekte in der Berechnung vernachl\u00e4ssigt werden (z.B. Biodiversit\u00e4t). Doch das Beispiel zeigt: Es ist m\u00f6glich und notwendig, neue Faktoren in die Berechnung aufzunehmen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\">Neue Wege geht der Sportartikelhersteller Puma mit seiner \u00f6kologischen Gewinn- und Verlustrechnung, kurz: E(P&amp;L)[environmental profit and loss account]. Puma rechnet die Umweltauswirkungen in seine Gesch\u00e4ftszahlen mit ein. Kritiker m\u00f6gen sagen, es sei reines Marketing. Doch dieses Vorgehen ist f\u00fcr die klassische Gewinn- und Verlustrechnung auf Konzernebene sehr innovativ und bislang fast einzigartig.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\">Noch weiter geht das \u201ecradle to cradle\u201c-Prinzip, nach dem hergestellte Produkte im Stoffkreislauf verbleiben und nicht als M\u00fcll enden. Ziel dieses Ansatzes ist es nicht, klimaneutral, sondern klimapositiv zu sein, also einen f\u00f6rderlichen Einfluss auf die Umwelt zu haben. F\u00fcr den Bereich Printprodukte erkl\u00e4rt das Unternehmen gugler* dieses Prinzip auf seiner Homepage: <\/span><span style=\"color: #000080;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"http:\/\/www.gugler.at\/\"><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\">www.gugler.at<\/span><\/a><\/span><\/span><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\"> und <\/span><span style=\"color: #000080;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"http:\/\/www.printthechange.com\/\"><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\">www.printthechange.com<\/span><\/a><\/span><\/span>.<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\">Diese beiden Beispiele zeigen aber eher, was im Bereich CSR m\u00f6glich ist \u2013 g\u00e4ngige Praxis ist das noch lange nicht. F\u00fcr die meisten Unternehmen w\u00fcrde eine konsequente Erf\u00fcllung aller Nachhaltigkeitsforderungen eine komplette Umstrukturierung des Unternehmens bedeuten. Dies k\u00f6nnte ohnehin nur schrittweise erfolgen, au\u00dferdem glauben viele, dass CSR eine Modeerscheinung ist, deren publikationswirksame Forderungen einer jahrhundertealten Unternehmenstradition gegen\u00fcberstehen. Viele argumentieren, den \u201eehrbaren Kaufmann\u201c gebe es schon lange. (Infos dazu unter <\/span><span style=\"color: #000080;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"http:\/\/www.der-ehrbare-kaufmann.de\/\"><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\">www.der-ehrbare-kaufmann.de<\/span><\/a><\/span><\/span><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\">) Doch CSR bedeutet keine Fokussierung auf einen freiwilligen philanthropischen F\u00fchrungsstil, sondern die strukturierte Umsetzung von Nachhaltigkeitskriterien. CSR kann k\u00fcnftig auch zur Pflicht werden, beispielsweise in einer Pflicht zur Nachhaltigkeitsberichterstattung, wie die EU sie m\u00f6glicherweise bald fordern wird.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\">Die Beispiele von Puma und gugler* zeigen aber auch, dass sich viele Unternehmen in Ihrem Nachhaltigkeits-Management auf \u00f6kologische Aspekte konzentrieren. Dies hat zum einen praktische Gr\u00fcnde, zum anderen ist es eine positive Entwicklung: \u00d6kologische Aspekte sind greifbar und anschaulich, sie sind leichter in Zahlen zu \u00fcbertragen. Umweltschutz ist eine nachvollziehbare, unumstrittene und glaubw\u00fcrdige Motivation f\u00fcr unternehmerisches Engagement. Steigende Energiepreise f\u00fchren vor Augen, wie wichtig der Ressourcenschutz ist und in den kommenden Jahrzehnten werden wird. So ist mit dieser Art des Engagements CSR auch vom reinen Kommunikations- und Marketingthema zum Kerngesch\u00e4ft gewandert.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\"><strong>CSR \u2013 gro\u00dfes Potential mit ambivalentem Ruf<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\">Nach wie vor ist CSR aber auch ein Kommunikations- und Marketingthema: Jedes Unternehmen berichtet gern \u00fcber sein Engagement, weit verbreitet ist das Motto: \u201eTue Gutes und rede dar\u00fcber.\u201c Und Nachhaltigkeit ist immer ein zugkr\u00e4ftiges Verkaufsargument. Schattenseite dieser Entwicklung ist das sog. \u201egreenwashing\u201c, das bewusste Sch\u00f6nf\u00e4rben von Missst\u00e4nden. Es basiert auf dem Versuch, mit den eigenen Nachhaltigkeitsbem\u00fchungen Werbung zu betreiben. Doch das kommt nicht mehr gut an: Zu viele Produkte sind heute angeblich nachhaltig, und doch kommt es immer wieder zu Skandalen. Eine Flut von Zertifikaten soll die Qualit\u00e4t sichern, aber das einzelne Siegel bleibt nicht selten unklar und verwirrend.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\">Der Nachhaltigkeitsbericht \u2013 das g\u00e4ngigste Mittel der CSR-Kommunikation \u2013 soll die Transparenz des Unternehmens bez\u00fcglich der gesellschaftlichen Verantwortung gew\u00e4hrleisten. Viele kritisieren, dass sich die Berichte wie Werbebrosch\u00fcren lesen und die Publikationen eher wie ein neues Marketinginstrument genutzt werden. Doch muss man sich ebenso vor Augen f\u00fchren, was die Erstellung eines Nachhaltigkeitsberichtes wirklich bedeutet: Zum einen muss entschieden werden, nach welchen Kriterien er erstellt wird \u2013 die g\u00e4ngigsten sind die der \u201eGlobal Reporting Initiative\u201c und der \u201eInternational Organization for Standardization\u201c. Wie sind die Kriterien auf die unterschiedlichen Gesch\u00e4ftsbereiche anzuwenden? Wer gibt Auskunft \u00fcber welchen Bereich? Wie ermittele ich die Zahlen? Welche Aussage haben diese Angaben und welche davon d\u00fcrfen und wollen wir ver\u00f6ffentlichen? Welche Aktivit\u00e4ten jenseits des Kerngesch\u00e4ftes sind relevant? Die Erhebung der Zahlen wird erleichtert durch zahlreiche Software-Angebote, aber auch da muss sich das Unternehmen f\u00fcr eine entscheiden. Der ver\u00f6ffentlichte Bericht ist dann nur die Spitze vom Eisberg und das Ergebnis langer Abstimmungsprozesse.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\">Oft hat die Erstellung eines Nachhaltigkeitsberichts vor allem eine interne Funktion: Es wird ermittelt, welche Gesch\u00e4ftsbereiche zu optimieren sind und wer dies wann macht. Nat\u00fcrlich soll der Nachhaltigkeitsbericht eine To-Do-Liste beinhalten und Ziele formulieren. Doch mit der Ver\u00f6ffentlichung legt sich das Unternehmen auch fest: Ziele m\u00fcssen realistisch sein und m\u00fchsam erarbeitet werden. Hier zeigt sich die Diskrepanz zwischen den berechtigten Forderungen der Stakeholder einerseits und einer gewissen CSR-M\u00fcdigkeit andererseits, denn viele Unternehmen fragen sich, was sie davon haben, ihr Kerngesch\u00e4ft nachhaltig zu gestalten. Marketing kann billiger sein, gerade kleinere Unternehmen stehen ja gar nicht im Kreuzfeuer der Produktionsketten-Skandale. Und eine bessere Bewertung nachhaltig wirtschaftender Aktiengesellschaften an der B\u00f6rse ist nur f\u00fcr diejenigen interessant, die auch dort notiert sind. Zwischen diesen Anspr\u00fcchen muss das CSR-Management vermitteln.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\"><strong>Arbeitsfelder des CSR-Managements<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\">Unternehmen ist nicht gleich Unternehmen. Klein- und mittelst\u00e4ndische Unternehmen unterscheiden sich von Gro\u00dfunternehmen und Konzernen erheblich. Eine verbindliche Definition von klein- und mittelst\u00e4ndischen Unternehmen gibt es nicht, lediglich gebr\u00e4uchliche Erkl\u00e4rungen, wie die des Instituts f\u00fcr Mittelstandsforschung Bonn und die der EU. Kriterien sind die Anzahl der Mitarbeiter sowie der Jahresumsatz. Demnach sind Unternehmen ab einer Mitarbeiterzahl von 250 bzw. 500 sowie einem Jahresumsatz von 50 Mio. \u20ac bereits Gro\u00dfunternehmen. Die Unterschiede zu Konzernen mit mehreren hunderttausend Angestellter sind erheblich, das gilt auch f\u00fcr die Arbeit der CSR-Manager. Konzerne haben oft eigene CSR-Abteilungen, in denen einzelne Mitarbeiter auf Teilbereiche des CSR spezialisiert sind (z.B. Produktionsketten-Optimierung, gesellschaftliches Engagement, CSR-Kommunikation). In mittelst\u00e4ndischen Unternehmen hingegen weitet h\u00e4ufig eine Fachkraft ihre T\u00e4tigkeit auf CSR-relevante Aspekte aus, beispielsweise betreut eine Fachkraft f\u00fcr Arbeitssicherheit h\u00e4ufig auch den Umweltschutz im Unternehmen oder CSR ist Teil des Qualit\u00e4tsmanagements.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\">Generell kann man sieben Felder im Gesch\u00e4ftsbetrieb unterscheiden, in denen CSR betrieben wird:<\/span><\/p>\n<ol>\n<li><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\">Haustechnik, B\u00fcrotechnik, Beschaffung, Green Building, Green IT.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\">Interne Produktion<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\">Lieferkette, externe Produktion, Einkauf, Dienstleister<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\">Mitarbeiterf\u00fchrung \/ Personalmanagement<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\">Compliance \/ Anti-Korruptions-Einheiten<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\">Ausgleichsprojekte (z.B. philanthropisch orientierte Kooperationen mit Organisationen)<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\">Kommunikation, Repr\u00e4sentation (z.B. Redaktion des Nachhaltigkeitsberichts)<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\">Mit allen Bereichen verbunden ist die strategische Ausrichtung des Engagements Das CSR-Management ist i.d.R. an die Gesch\u00e4ftsleitung oder an bestimmte Vorstandsmitglieder angebunden, kommuniziert und kooperiert also mit unterschiedlichen F\u00fchrungsebenen. Z.B. ben\u00f6tigt man f\u00fcr die Erstellung eines Nachhaltigkeitsberichtes Daten aus unterschiedlichen Abteilungen und muss die Strategie mit der Unternehmensleitung absprechen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\">In wie vielen und welchen Feldern der CSR-Manager aktiv ist und wie viele Hierarchieebenen es gibt, richtet sich nach der Gr\u00f6\u00dfe des Unternehmens und seiner Aktivit\u00e4t im Bereich Nachhaltigkeit. Dies beginnt bei einer Person, die neben anderen Aufgaben auch CSR verantwortet und endet bei einer Abteilung, die eng mit dem Vorstand verbunden ist. Eigene Abteilungen deuten aber nicht immer auf eine besondere Gewichtung des Arbeitsbereiches hin: Wenn ein Unternehmen mit 300 Angestellten eine Fachkraft hat, die in Teilzeit CSR betreut, ist dies in der Relation zur Zahl der Mitarbeiter mehr als etwa bei einem Konzern mit 600.000 Angestellten, der eine CSR-Abteilung mit 8 Vollzeit-Angestellten hat. Mit der CSR-Strategie alle Mitarbeiter zu erreichen gelingt in kleineren Unternehmen h\u00e4ufig besser. Allerdings haben kleinere Unternehmen oftmals nicht die Kapazit\u00e4t, den Bereich mit einer Fachkraft zu besetzen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\"><strong>Wie arbeitet ein\/e CSR-Manager\/in?<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\">Die Funktion des CSR-Managements ist es, die Nachhaltigkeits-relevanten Bereiche wirtschaftlicher T\u00e4tigkeitsfelder zu ermitteln und so zu strukturieren, dass sie der gesellschaftlichen Verantwortung entsprechen. Diese Aufgabe wird immer wichtiger, und zum jetzigen Zeitpunkt kommt es bei der beruflichen Qualifizierung sehr darauf an, was das individuelle Profil zum Thema beitragen kann.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\">Dies zeigt ein Beispiel: Kinderarbeit wird abgelehnt. Wie stelle ich jedoch sicher, dass an den jeweiligen Produktionsstandorten keine Kinder besch\u00e4ftigt sind? Welche Gesetze herrschen in den jeweiligen Produktionsl\u00e4ndern? In welchem Alter ist der Mensch ein Kind? Wie soll ein Kinderleben aussehen? Was ist eine gute Schulbildung? Was ist die Rolle eines Kindes in armen Familien? Darf ich Bestechung akzeptieren, um Kinderarbeit zu verhindern? Und nicht zuletzt: Das Leben der Kinder beginnt im Mutterbauch: Welche gesundheitlichen Risiken birgt die Arbeit von Schwangeren in der jeweiligen Herstellung?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\">Auf diese Fragen antworten Soziologen, P\u00e4dagogen, Philosophen, Juristen, Ethnologen, Wirtschaftswissenschaftler, \u00d6kologen und Mediziner, zum Teil auch im Dialog miteinander. Es zeigt die Komplexit\u00e4t des Themas, aber auch die enormen Chancen f\u00fcr unterschiedliche Ausbildungsprofile. CSR bedeutet derzeit einen Quereinstieg, da das Berufsfeld neu ist. Anhand der Prim\u00e4rqualifizierung kann man einen Weg in das CSR-Management finden: W\u00e4hrend der Philosoph sich mit Wirschaftsethik befasst, kann die Chemikerin Produktionsabl\u00e4ufe unter die Lupe nehmen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\">Am Beispiel Kinderarbeit zeigen sich auch andere Aspekte des Umgangs mit CSR: Im laufenden Gesch\u00e4ftsbetrieb ist keine Zeit, die Rolle der Kinder zu reflektieren. Es kommt vielmehr darauf an, Skandale zu verhindern und die Produktionsst\u00e4tten zu \u00fcberpr\u00fcfen. Hier treffen unterschiedliche Stakeholder-Gruppen (Anspruchsgruppen) aufeinander: Das Unternehmen will und muss Gewinne erwirtschaften und die Interessen innerhalb der eigenen Organisation ausgleichen (Arbeitnehmer, Gesch\u00e4ftsleitung, Aktion\u00e4re), Kunden m\u00f6chten gute und g\u00fcnstige Ware, Dienstleister und ihre Arbeitnehmer m\u00f6chten akzeptable Auftr\u00e4ge, Journalisten machen Missst\u00e4nde \u00f6ffentlich, Umwelt- und Menschenrechtsgruppen untersuchen die Missst\u00e4nde inhaltlich. Dies ist nur eine kleine Auswahl von Anspr\u00fcchen \u2013 nicht nur die Gruppen, auch ihre Interessen sind zahlreich. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\">Zu den Aufgaben des CSR-Managers geh\u00f6ren also die Identifizierung und Gewichtung der Stakeholder-Gruppen sowie der CSR-relevanten Themen im Unternehmen, die Kommunikation dieser Themen nach innen und au\u00dfen sowie schlie\u00dflich das Management zur Optimierung des Kerngesch\u00e4ftes im Sinne der Nachhaltigkeit. Wichtig sind auch philanthropische \u2013 oder zumindest nicht prim\u00e4r gewinnorientierte \u2013 Projekte, z.B. Kooperationen mit Non-Profit-Organisationen, Spenden und Sponsoring oder Stiftungen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\">Dabei geht es sowohl um handfeste Kleinigkeiten als auch um die globale Sicht auf die Dinge. Es kann \u2013 insbesondere in kleineren Unternehmen \u2013 passieren, dass man am Abend eine Veranstaltung besucht, bei der es um die Entwicklung globaler Strategien zur Bek\u00e4mpfung der Korruption geht und am n\u00e4chsten Morgen ermittelt man den Energie-Verbrauch der Laserdrucker im Unternehmen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\"><strong>In welchen Organisationsformen ist CSR relevant?<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\">Wenn man sich die drei S\u00e4ulen (\u00d6konomie, \u00d6kologie und Soziales) des CSR-Managements vor Augen f\u00fchrt, wird deutlich, dass die Verantwortung gegen\u00fcber der Gesellschaft nicht nur f\u00fcr Unternehmen gelten kann. Auch \u00f6ffentliche Einrichtungen und Nicht-Regierungs-Organisationen haben eine solche Verantwortung. Meist wird dies ausgeblendet, weil diese Organisationen ihren Zweck nicht auf Profit-Maximierung, sondern auf gesellschaftlichen Nutzen ausgerichtet haben und mit hoher fachlicher Kompetenz Missst\u00e4nde z.B. in Produktionsketten aufdecken. Als gut informierte Stakeholder stehen die NPOs den Unternehmen gegen\u00fcber. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\">Doch nur wenige haben eine eigene CSR-Strategie, die sie z.B. in einem Nachhaltigkeitsbericht darlegen. Viele Organisation bezeichnen ihr Fundraising als CSR, da sie mit den CSR-Abteilungen von Unternehmen kooperieren. Tats\u00e4chlich ist die Gleichsetzung von Fundraising und CSR aber nichts anderes als die Gleichsetzung von CSR und Marketing. Das kann in Einzelf\u00e4llen durchaus sinnvoll sein, ist aber ein Marketing-Konzept, keine inhaltliche CSR-Arbeit.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\">Non-Profit-Organisationen ignorieren h\u00e4ufig diejenigen Bereiche der gesellschaftlichen Verantwortung, die nicht zu ihrem zentralen Aufgabenbereich geh\u00f6ren. Ob Umweltverb\u00e4nde auch gut mit ihren Mitarbeitern umgehen oder Menschenrechtsorganisationen Ressourcen schonend arbeiten, ist nicht immer gesagt. Genau wie in Unternehmen muss eine Strategie erarbeitet werden, der Gesellschaft zu begegnen. Die Pr\u00e4senz des Non-Profit-Sektors ist riesig: Innerhalb von Deutschland sind beispielsweise der \u00f6ffentliche Dienst und die Kirchen gr\u00f6\u00dfere Arbeitgeber als einzelne Konzerne. Allein die Wohlfahrtsverb\u00e4nde der evangelischen und katholischen Kirche besch\u00e4ftigen zusammen \u00fcber 1 Mio. Mitarbeiter. Diese Mitarbeiter werden h\u00e4ufig gering entlohnt, und die Konfession entscheidet \u00fcber die Einstellung &#8211; Zust\u00e4nde, die nicht aktuellen Nachhaltigkeitskriterien entsprechen. Zudem ist die \u00f6ffentliche Wahrnehmung insbesondere der katholischen Kirche derzeit katastrophal \u2013 sie braucht nicht nur gute Krisen-PR, sie braucht auch ein CSR-Konzept, was nichts anderes ist als ein glaubw\u00fcrdiges Konzept dazu, wie sie ihre gesellschaftliche Verantwortung wahrnimmt. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\">Dies ist allerdings Zukunftsmusik, die zeigen soll, wie das T\u00e4tigkeitsfeld der CSR-Manager k\u00fcnftig wachsen kann. Denn bei CSR geht es um das verantwortungsvolle Wirtschaften von Organisationen allgemein. Dass der CSR-Fokus derzeit haupts\u00e4chlich auf den Unternehmen liegt, liegt daran, dass viele Non-Profit-Organisationen eine zentrale Aufgabe erf\u00fcllen: Sie kritisieren die fehlende Nachhaltigkeit der Unternehmen, decken Missst\u00e4nde auf und besitzen die Kompetenz, einen Stakeholder-Dialog auf Augenh\u00f6he zu f\u00fchren. CSR ist kein Modethema, sondern eine Notwendigkeit, die Wirtschaftsformen \u00fcbergreifend ist. Diese Komplexit\u00e4t zu moderieren, zu gestalten und in der Praxis anzuwenden, ist die Aufgabe von CSR-Managern.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\"><strong>Einstieg in das Berufsfeld<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\">Da der Arbeitsmarkt f\u00fcr CSR noch jung ist und in best\u00e4ndigem, schnellen Wandel, gibt es nicht den K\u00f6nigsweg der Bewerbung. Vorteil dieser Situation ist, dass Bewerber ihr individuelles Profil st\u00e4rker als \u00fcblich einbringen k\u00f6nnen. CSR bedeutet immer noch einen Quereinstieg, d.h. dass man die bereits vorhandenen Kompetenzen um CSR erweitert. Viele Unternehmen gliedern das CSR-Management an bereits bestehende Bereiche an, beispielsweise das Qualit\u00e4tsmanagement, die Arbeitssicherheit, die Unternehmenskommunikation oder das Marketing. Konzerne mit eigenen CSR-Abteilungen verlangen eine Prim\u00e4rqualifizierung, die f\u00fcr den jeweiligen Arbeitsbereich relevant ist. In vielen Non-Profit-Organisationen ist der Arbeitsbereich an das Fundraising gekoppelt, auch viele Hochschulen schreiben mittlerweile Fundraising-Stellen aus. Zwar sind diese Felder voneinander zu trennen (s.o.), in der Praxis sind sie aber aus verst\u00e4ndlichen Gr\u00fcnden h\u00e4ufig (noch) gekoppelt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\">Viele CSR-Manager arbeiten als Unternehmensberater. Praktisch alle gro\u00dfen Unternehmensberatungen haben ihr Spektrum um CSR erweitert und stellen daher h\u00e4ufig auch junge Absolventen ein, die entsprechende Qualifikationen vorweisen k\u00f6nnen. Viele CSR-Manager machen sich auch selbstst\u00e4ndig, ein Blick in das Angebot der Business-Plattform XING zeigt, dass viele diesen Weg w\u00e4hlen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\">Immer mehr Universit\u00e4ten bieten eigene CSR-Module an. Die Nachfrage der Studierenden steigt. Immer mehr Abschlussarbeiten werden im Bereich CSR geschrieben, und es ist erkennbar, dass die Generation derer, die in den 80iger Jahren geboren sind, das Thema sehr viel selbstverst\u00e4ndlicher in ihr Ausbildungsprofil aufnimmt als \u00e4ltere Jahrg\u00e4nge. Die jetzigen Berufsanf\u00e4nger sind mit den Folgen der Globalisierung aufgewachsen und viele von ihnen halten es f\u00fcr selbstverst\u00e4ndlich, dass dies in ihrem Berufsalltag eine Rolle spielt. Eine Liste der Ausbildungsg\u00e4nge w\u00e4re nicht vollst\u00e4ndig, da derzeit viele neue entstehen. Zu den Pionieren einer auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Ausbildung geh\u00f6rt die Universit\u00e4t Witten\/Herdecke.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\">F\u00fcr diejenigen, die bereits im Beruf stehen, oder sich neu orientieren m\u00f6chten, ist es sinnvoll, eine berufsbegleitende Ausbildung zum CSR-Manager zu machen. Diese Ausbildung bieten beispielsweise die Fundraising Akademie gGmbH und manche Industrie- und Handelskammern (demn\u00e4chst z.B. in Bonn) an. Vorteil einer solchen Ausbildung ist, dass die bestehende Berufserfahrung um die neuen CSR-Konzepte erweitert wird. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\">Einen \u00dcberblick der CSR-Angebote an den wirtschaftswissenschaftlichen Fachbereichen der Hochschulen in Nordrhein-Westfalen liefert der CSR-Atlas unter www.csr-atlas.de.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\">Zur Orientierung bietet die Autorin in Kooperation mit dem Wissenschaftsladen Bonn ein Wochenendseminar \u201eCSR Berater\/in\u201c an. Dieses Wochenendseminar ist f\u00fcr Berufsanf\u00e4nger gleicherma\u00dfen wie f\u00fcr Berufserfahrene gedacht. Es vermittelt einen \u00dcberblick des Arbeitsfeldes und bietet die M\u00f6glichkeit der individuellen Beratung. Das n\u00e4chste Seminar findet vom 06.-07. Dezember 2013 beim Wissenschaftsladen Bonn e.V. statt. Informationen unter: www.wilabonn.de.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\">Denn es gilt: CSR allein macht (noch) nicht den perfekten Mitarbeiter. Gefragt sind eine passende Prim\u00e4rqualifikation, Berufserfahrung und h\u00e4ufig gesellschaftliches Engagement. Letzteres ist gerade f\u00fcr j\u00fcngere Arbeitnehmer wichtig, da sie hiermit die fehlende Berufserfahrung ausgleichen k\u00f6nnen. Dabei sollte man begr\u00fcnden k\u00f6nnen, warum man gerade diese Form des Engagements gew\u00e4hlt hat. Der Einstieg kann auch \u00fcber ein Praktikum bzw. Volontariat erfolgen, Ausschreibungen dazu sind ver\u00f6ffentlicht hier im Arbeitsmarkt oder unter <\/span><span style=\"color: #000080;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"http:\/\/www.csr-jobs.de\/\"><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\">www.csr-jobs.de<\/span><\/a><\/span><\/span><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\">.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\">Das Berufsfeld CSR verlangt ein hohes Ma\u00df an Eigeninitiative und Flexibilit\u00e4t, denn nicht nur bei der Bewerbung, auch in der konkreten Position im Unternehmen oder der Organisation muss man auf Ver\u00e4nderungen gefasst sein. Selbst wenn eine Person heute in einem fest umrissenen T\u00e4tigkeitsfeld arbeitet, wird es in f\u00fcnf Jahren nicht mehr das gleiche sein. Diese Ver\u00e4nderungen werden aber nicht allein von externen Einfl\u00fcssen, neuen Gesetzen oder Bestimmungen der Vorgesetzten abh\u00e4ngen. Auch der CSR-Manager selbst schafft neue Inhalte und T\u00e4tigkeitsfelder bzw. Auslegungen seiner T\u00e4tigkeit. Er baut den Weg, auf dem er geht, selbst. In diesem Sinne verspricht der Arbeitsbereich eine spannende Zukunft. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\">Der Artikel erschien urspr\u00fcnglich in der Reihe \u201eJobmotor Nachhaltigkeit\u201c des Wissenschaftsladens Bonn e.V.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\"><a href=\"http:\/\/www.wilabonn.de\/de\/arbeitsmarkt-und-qualifizierung\/arbeitsmarkt\/nachhaltigkeit.html\">http:\/\/www.wilabonn.de\/de\/arbeitsmarkt-und-qualifizierung\/arbeitsmarkt\/nachhaltigkeit.html<\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\"><strong>Die Autorin:<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Ubuntu Condensed,Times New Roman;\"><span style=\"color: #000080;\"><span style=\"color: #800000;\">Dr. Sabine te Heesen, geb. 1968 absolvierte den ersten berufsbegleitenden Ausbildungsgang &#8222;CSR-Manager\/in&#8220; der Fundraising Akademie, seither unterrichtet sie dort das Berufsbild CSR-Manager\/in. Sie arbeitete viele Jahre in der freien Wirtschaft, wo sie u.a. das Arbeitsfeld CSR f\u00fcr ein mittelst\u00e4ndisches Unternehmen aufbaute. Sie ist Mitgr\u00fcnderin und zweite Vorsitzende der Hilfsorganisation \u201egreen energy against poverty\u201c. Beim Wissenschaftsladen Bonn leitet Sie Seminare und eine Workshop-Reihe zum Thema CSR. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jobmotor Nachhaltigkeit IX: Nachhaltigkeit im Management von Dr. Sabine te Heesen Nachhaltig ist inzwischen alles \u2013 zumindest, wenn man der Werbung glaubt. Nachhaltigkeit ist eines der beliebtesten Werbethemen, vom Joghurtbecher bis zum Autofahren. 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